Tumore der Speicheldrüsen

HNO-Klinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Heinrich Iro

Tumore der Speicheldrüsen

Bei Karzinomen der Glandula parotidea oder submandibularis ist eine komplette Drüsenentfernung mit ipsilateraler Halslymphknotenausräumung erforderlich. Eine Ausnahme stellen kleine hochdifferenzierte Mukoepidermoidkarzinome dar, bei denen eine  sog. extrakapsuläre Dissektion ausreichen kann. (Link Speicheldrüsen) Bei Infiltarion des Nervus facialis ist außerdem je nach Ausmaß eine Nerventeilresektion bis hin zur vollständigen Resektion des Hauptstammes erforderlich. Als rehabilitative Maßnahme führen wir in solchen Fällen entweder eine primäre Nervenrekonstruktion durch ein Nerveninterponat (z.B. N. auricularis magnus, N. suralis, Halsplexusäste)  oder eine Kreuznervennaht (zwischengeschalteter Unterzungennerv) durch. Besteht bereits präoperativ eine Gesichtsnervenlähmung, empfiehlt sich eine sekundäre dynamische (via Masseter- oder Temporalismuskeltransfer) oder statische Rehabilitation (z.B. Lidgewichtimplantation, Tarsoraphie, Mundwinkelzügelung).

 
 
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Zusammenfassung