Allgemeines

HNO-Klinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Heinrich Iro

Allgemeines zu Akustikusneurinomen

Das Akustikusneurinom (Vestibularis-Schwannom) stellt mit 8 % den häufigsten intrakraniellen Tumor dar und geht in aller Regel von der Nervenscheide der Gleichgewichtsnerven aus. Als Frühsymptome eines Akustikusneurinoms können Hörstörungen, Gleichgewichtsstörungen und ein Tinnitus auftreten. Spezielle Hörmessungen wie die BERA-Untersuchungen und Gleichgewichtsuntersuchungen können einen Hinweis auf ein vorliegendes Akustikusneurinom liefern. Der Nachweis bzw. sichere Ausschluss eines Akustikusneurinoms erfolgt durch kernspintomographische Untersuchungen. Grundsätzlich bestehen die Möglichkeiten, ein Akustikusneurinom operativ zu entfernen, durch eine Strahlenbehandlung einen Wachstumsstopp des Tumors zu erreichen oder aber das Akustikusneurinom zunächst kernspintomographisch zu kontrollieren, um das Tumorwachstum zu erfassen.

Schematische Darstellung: Der Tumor sitzt so auf dem Nerven, dass sein Gewicht die für eine geordnete Nervenfunktion notwendige Blutversorgung unterbindet (vaskuläre Kompression).

Tumorgröße Stadium A: Der Tumor ist auf den inneren Gehörgang begrenzt und hat eine Größe von 1-8 mm. (Einteilung nach Wigand)

Tumorgröße Stadium B: Der Tumor hat eine Ausdehnung bis in den Kleinhirn-Brückenwinkel und eine Größe von 9-25 mm. (Einteilung nach Wigand)

Tumorgröße Stadium C: Der Tumor hat Kontakt zum Hirnstamm und ist größer als 25 mm. (Einteilung nach Wigand)

 
 
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