Ultraschall/Endoskopie

HNO-Klinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Heinrich Iro

Allgemeine Information über Ultraschall:

Ultraschall wird in der Erlanger Klinik in der Routine eingsetzt, da es sich hierbei um eine für den Patienten völlig gefahrlose Methode zur Abklärung von Kopf-Hals-Erkrankungen handelt. Neueste Geräteausstattungen ermöglichen die Darstellung von Nerven, Gefäßen und tumorösen Raumforderungen im Millimeterbereich. Neben der Diagnosestellung findet der Ultraschall besonders in der Verlaufskontrolle nach entzündlichen und tumorösen Erkrankungen seine tägliche Anwendung. Mit Hilfe der Farbdopplersonographie können auch Gefäßveränderungen bzw. Erkrankungen zuverlässig dargestellt werden.

Ultraschallbild einer gut durchbluteten Raumforderung
Farbdoppleruntersuchung eines Lymphknotens

Diagnostik:

Neben Ultraschalluntersuchungen im Kopf-Hals-Bereich einschließlich der Speicheldrüsen, sowie der Nasennebenhöhlen zur Beurteilung gutartiger und bösartiger Tumoren werden Untersuchungen von entzündlichen Prozessen im Bereich des Halses, des Mundbodens, der Gaumenmandeln und der Speicheldrüsen, sowie der Nasennebenhöhlen durchgeführt.
Einen besonderen Stellenwert hat die Ultraschalldiagnostik bei Speichelsteinleiden. Ultraschall gesteuerte Fein- und Grobnadelpunktionen stellen eine minimal-invasive Methode zur Histologiegewinnung dar.
Doppler- und Farbdoppleruntersuchungen einschließlich CW-Doppler-Untersuchungen werden zur Beurteilung der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße aber auch zur Dignitätsbeurteilung von Lymphknoten und Tumoren der Speicheldrüse sowie zur Ermittlung des Gefäßstatus vor Eingriffen im Kopf-Hals-Bereich, insbesondere auch bei Gefäß gestielten Lappenplastiken herangezogen.
Die Bestimmung der Eindringtiefe von Hauttumoren im Kopf-Hals-Bereich erfolgt mittels hochfrequenten (20 MHz) Schallköpfen.
Pathologische Befunde im Bereich des Ohres, der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Nasenrachens, der Mundhöhle sowie im Kehlkopf und in der Schluckstrasse können mittels Endoskopie fotodokumentiert werden.
Die Mikroendoskopie mit feinsten Sonden ermöglicht die Beurteilung der Ausführungsgänge der großen Kopfspeicheldrüsen.

Ultraschalluntersuchung am liegenden Patienten

Therapie:

In unserem neuen, weltweit einzigartigen Speicheldrüsenzentrum wird nach Möglichkeit eine minimal invasive Therapie des Speichelsteinleidens durchgeführt. Insbesondere die Speichelsteinzertrümmerung mittels extrakorporaler Stoßwellen  (piezoelektrisches System), die intrakorporale Speichelsteinzertrümmerung mittles Laser oder StoneBreaker, die Mikroendoskopie mit feinsten Endoskopen und Steinfangkörbchen, sowie die erweiterte Gangschlitzung kommen hierbei zum Einsatz.

Ultraschallausbildung:

Die Erfahrungen der Erlanger Ultraschallgruppe werden in den dreimal jährlich stattfindenden zweitägigen Ultraschallausbildungskursen an andere Fachkollegen weitergegeben und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Kurstätigkeiten:

Ultraschallkurse der A- und B-Scan Sonografie im Kopf-Hals-Bereich einschließlich der Speicheldrüsen - nach Richtlinien der KV und DEGUM - finden jährlich (jeweils Grund-Aufbau- und Abschlusskurs 2-tägig) statt.

 
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Zusammenfassung