Tumore der Schluckstraße

HNO-Klinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Heinrich Iro

Tumore der Schluckstraße

Ziel der chirurgischen Therapie ist eine vollständige Tumorresektion mit einem sicheren Abstand zum gesunden Gewebe. Bei umschriebenen Tumoren erfolgt eine transorale Resektion entweder konventionell (mit Skalpell und Schere) oder mikrolaserchirurgisch mit dem CO2-Laser. Bei Teilresektionen des Oro- und Hypopharynx sowie des supraglottischen Kehlkopfes hat sich insbesondere auch die transorale roboterassistierte Chirurgie (TORS) bewährt, um möglichst viel gesundes Gewebe zu schonen und die Organfunktion zu erhalten. Größere Tumoren sind einer alleinigen transoralen Resektion nicht zugänglich und müssen über einen transzervikalen Zugang operiert werden. Ggf. kann auch eine temporäre Unterkieferspaltung erforderlich werden, um eine ausreichende Übersicht zu erhalten. Entstehen durch die Tumorresektion große Defekte, die  zu funktionellen Beeinträchtigungen führen können, sind rekonstruktive Maßnahmen notwendig. In unserer Klinik sind freie Lappentransplantate (Radialis-, anterolateraler Oberschenkel-, Latissimus-dorsi-) ebenso etabliert wie lokal gestielte Lappenplastiken (z.B. Pectoralis major-). Zur Rekonstruktion des Pharynx kann gelegentlich auch ein Platysmalappen aus der Halshaut erforderlich sein.

 
 
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Zusammenfassung