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Aktuelles

10/2022 Teilnehmende für Studie gesucht

Frau Dr. Marion Semmler von der Forschergruppe der Abteilung Phoniatrie sucht Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer für diverse Studien zum Thema Stimme und Sprechen.

weitere Informationen

10/2022 Berufung W3-Professur Frau PD Dr. med. Anne Schützenberger

Frau Privatdozentin Dr. med. Anne Schützenberger wurde auf die W3-Professur für Phoniatrie und Pädaudiologie am Klinikum der FAU berufen und mit Wirkung vom 01.10.2022 zur Universitätsprofessorin ernannt.

08/2022 Besuch von Frau Professor Melda Kunduk, PH.D, CCC-SLP und Frau Professor Robin Samlan, PhD, MBA, CCC-SLP

Im August waren Professor Melda Kunduk, PH.D, CCC-SLP  von der Louisiana State University- Department of Communication Sciences and Disorders (LSU-COMD), Baton Rouge, USA und Professor Robin Samlan, PhD, MBA, CCC-SLP  von der University of Arizona, College of Science, Speech, Language & Hearing Sciences, Tucson, USA zu Kooperationsgesprächen in der Abteilung. Daraus ergab sich eine neue Zusammenarbeit mit unserer Forschergruppe.

06 bis 11/2022 Gastaufenthalt von Herrn Dipl.-Ing. Dr. techn. Philipp Aichinger von der Medical University of Vienna

Herr Univ.-Ass. Dipl.-Ing. Dr.techn. Philipp Aichinger von der Medical University of Vienna, Österreich ist als Gastwissenschaftler zu einem Forschungsaufenthalt bei uns in der Abteilung.
Sein thematischer Schwerpunkt ist die Modellierung der Stimmlippenbewegungen.

23.02.2022 Fortbildungsveranstaltung "Frühkindliche Hörstörungen" im Online-Stream

Informationsveranstaltung der Abteilung

Eine therapiebedürftige Schwerhörigkeit liegt bei ca. 2 von 1000 Neugeborenen vor.
Kindliche Hörstörungen sind einer der Schwerpunkte des Faches Phoniatrie und Pädaudiologie.
Mit der Diagnostik und Therapie von Hörstörungen bei Kindern, sowie mit der bei diesen Kindern häufig notwendigen weiteren Abklärung und Förderung sind andere medizinische und nichtmedizinische Fachgruppen und Berufe mitbeteiligt.
Das seit dem 1.1.2009 in Deutschland verpflichtend eingeführte universelle Neugeborenen-Hörscreening (UNHS) hat einen wesentlichen Beitrag geleistet Hörstörungen so früh wie möglich zu erkennen und zu therapieren. Dadurch wird den Kindern ein weitgehend normaler Lautspracherwerb und damit verbundener Besuch von Regeleinrichtungen (Kindergarten und Schule) ermöglicht. Wie das Hörscreening durchgeführt werden soll wurde vom gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in der „Kinder-Richtlinie“ festgelegt. Die Rechtfertigung und die Grenzen der Untersuchung möchten wir Ihnen zusammen mit der weiterführenden Pädaudiologischen Untersuchung und deren Aussagekraft in unserer Informationsveranstaltung näherbringen.
Auch stellt sich die Frage: warum ist das Kind hörgestört. Bezüglich dieser Fragestellung möchten wir Ihnen zum einen genetische Aspekte und die damit verbundene weitere Diagnostik, als auch die kongenitale Zytomegalievirusinfektion als Ursache einer Hörstörung vermitteln. Da diese Kinder eine interdisziplinäre Betreuung benötigen möchten wir Sie gerne zu unserer Informationsveranstaltung einladen.

 Flyer

12/2021 Bewilligung DFG-Sachbeihilfe „Deep learning networks for quantitative evaluation of organic voice disorders and their treatment“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Dezember 2021 eine Sachbeihilfe (Antragsteller: PD Dr. med. Anne Schützenberger, Prof. Dr.-Ing. Michael Döllinger) zum Thema „ Deep learning networks for quantitative evaluation of organic voice disorders and their treatment“ genehmigt. Es werden aktuelle Methoden des Maschinellen Lernens (künstliche Intelligenz) und der numerischen Modellierung verwendet werden um organisch basierte Kehlkopfpathologien quantitative zu diagnostizieren und um die Therapieverlaufskontrolle zu verbessern.

09/2021 Renommierte Forschungspreise für Erlanger Forscherin PD Dr. Sarina Müller

Auszeichnung für die Erforschung der Therapie der chronischen Rhinosinusitis

Was tun bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen? Welche medikamentöse Therapie ist nach einer Nebenhöhlen-Operation die beste? Diese Fragen stellte sich ein Forschungsteam der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro) des Universitätsklinikums Erlangen. In einer innovativen multi-zentrischen randomisierten Placebo-kontrollierten Studie konnten die Ärzte/innen und Wissenschaftler/innen zeigen, dass nach eine Nebenhöhlenoperation Kortison in Tablettenform nicht nötig ist, ja sogar schädlich sein kann. Dies wurde auch für verschiedene Untergruppen getestet. Diese Aussage ist für die Patientinnen und Patienten ein Schritt in Richtung einer sichereren und individualisierten Therapie. Frau PD Dr. Sarina Müller, Oberärztin der Hals-Nasen-Ohrenklinik, erhielt für diese Arbeit den Clinical Prize der Europäischen Gesellschaft für Rhinologie, der eine der höchsten Auszeichnungen der Rhinologie in Europa darstellt, sowie den Preis der besten Präsentation. Die Verleihung fand dieses Jahr in Thessaloniki, Griechenland im Rahmen des alle 2 Jahre ausgetragenen Kongresses der European Rhinologic Society (ERS) statt.

Kontakt Frau PD Dr. med. Sarina Müller

09/2021 Neue Chor-Studie mit Knabenchören - Wie gut funktioniert das Singen auf Abstand bei Kindern?

Eine neue Studie der Unikliniken München und Erlangen will herausfinden, wie gut das coronabedingte Singen auf Abstand bei Kinderchören funktioniert.
Gemeinsame Messungen bei den Knabenchören aus Windsbach und Tölz geben Aufschluss über die Schwierigkeiten der Sänger Synchronizität zu finden in Abhängigkeit von unterschiedlichen Abständen und bei unterschiedlichen Altersklasssen.

Artikel des BR zum Thema
Podcast des BR zum Thema

09/2021 Bericht des BR aus der Abteilung Phoniatrie zur Stimmdiagnose mittels künstlicher Intelligenz und Hochgeschwindigkeitsendoskopie

zum Weltmarktführer Innovation Day 22.09.2021 in Erlangen

Wissenschaftler und Ärzte aus unserer Abteilung zeigen in einem Bericht der Abendschau des BR wie es aussieht, wenn Mediziner und Informatiker eng zusammenarbeiten um durch Digitalisierung unsere Gesundheit besser zu machen.

09/2021 Innovationspreis für Erlanger Forscher Prof. Dr. Andreas Kist

Entwicklung und Erforschung eines Hochgeschwindigkeitsendoskopiesystems ausgezeichnet

Für die Patientinnen und Patienten schneller und schonender – für die Ärztinnen und Ärzte exakter und effektiver: Ein Forschungsteam hat in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro) des Universitätsklinikums Erlangen ein innovatives Videoendoskopiesystem für Kehlkopfuntersuchungen entwickelt, von dem beide Seiten profitieren. Für die wissenschaftliche Publikation der neuen Erkenntnisse, die in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht wurde, erhielt Prof. Dr. Andreas Kist nun den XION-Innovationspreis. Die Auszeichnung, die jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) e. V. verliehen wird, ist mit 1.000 Euro dotiert.

Kontakt Herr Prof. Dr. Andreas Kist