Therapie - Bestrahlung

HNO-Klinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Heinrich Iro

Therapie - Bestrahlung

In Einzelfällen ist eine Bestrahlung des Tumors mit dem sogenannten Gammaknife möglich. Dies ist unbestritten bei Patienten mit hohem Narkoserisiko und bei älteren Patienten der Fall. Bei jüngeren Patienten ist aus unserer Sicht von einer Bestrahlung eher abzusehen. Die Bestrahlung führt zu einer teilweisen Zerstörung des tumorösen Gewebes und einem Wachstumsstop des Tumors. Eine absolute Sicherheit, dass der gesamte Tumor enfernt wurde ist allerdings nur durch eine Operation gegeben. Vor allem bei jüngeren Patienten ist die Gefahr, an einen duch die Bestrahlung induzierten Zweittumor zu erkranken ein Grund für unsere Bestreben diese Tumore eher zu operieren. Denn sollte nach Bestrahlung zu einem späteren Zeitpunkt eine chirurgische Entfernung notwendig werden, so ist diese wegen der nach Bestrahlung sehr viel schwierigeren Abgrenzbarkeit der einzelnen Strukturen, speziell für die Funktion des Gesichtsnerven, äußerst problematisch.

 
 
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Zusammenfassung